Oval Office, Köln

Die freie Form der Gebäudekontur ermöglicht außerordentlich effiziente Bürogrundrisse: Jedes Haus besitzt drei Kerne, um die die Nutzflächen bandförmig anlegt sind. Die Flure weiten sich immer wieder zu Nutzungszonen auf, so dass eine Vielfalt von Büroaufteilungen möglich ist. Die Geschosse können nach Bedarf in drei unabhängige Mietbereiche unterteilt werden, die jeweils durch eine Vorzone vor dem Aufzug eine eigene Adresse erhalten.Die gläserne Fassade erlaubt eine hohe Tageslichtausnutzung bis in die Tiefe des Grundrisses. Umgekehrt bietet sie spektakuläre Ausblicke auf den Rhein und den Dom. Die Nähe zum Rhein macht es möglich, die komplette Temperierung des Gebäudes über die Nutzung von Brunnenwasser zu realisieren. Eigens für die Innenräume entwickelte Deckensegel, die sämtliche technische Ausstattung wir Akustik, Sprinkler,- und Lüftungsanlage sowie Beleuchtung beinhalten, ermöglichen zum einen die Ausnutzung der vollen Rohdeckenhöhe, zum anderen die energieeffiziente Klimatisierung der Räume über ein Kühl-und Heizdeckensystem. (Text: Sauerbruch Hutton)

Die Cologne Oval Offices können sich als erster Bürogebäudekomplex in Köln zu Recht „Grünes Bürogebäude“ nennen. Die EU-Kommission in Brüssel hat die Münchener MEAG, die das Büroensemble am Kölner Gustav-Heinemann-Ufer realisiert, in die Liste der offiziellen Partner im Green Building Programm der EU aufgenommen. Damit zeichnet die EU energieeffiziente und nachhaltige Gebäudekomplexe aus.

TOUCAN-T Teppichboden: XERRA 6112 mit T-SONIC (10,000 m²)

 

Project | Oval Office, Köln
Architects | Sauberbruch Hutton
Builder | MEAG, München
Completion | 2011
Carpet | Xerra 6112 T-SONIC (10,000 m²)
Photos | Markus Bollen